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Nachlese: Der Blick muss nach hinten gehen

Vier Niederlagen in Folge bei nur einem einzigen eigenen Treffer. Noch kein Heimsieg im Jahr 2016 und bereits die sechste Pleite auf dem Betzenberg. Die nüchternen Zahlen lesen sich ebenso deprimierend

wie sich die 0:2-Niederlage anfühlt. Dass an diesem Montagabend mit dem ersten Sieg des VfL gegen den FCK in der Zweiten Liga überhaupt schon fast Historisches geschah, ist angesichts dieses Negativtrends eher Nebensache. Die Roten Teufel müssen die Talfahrt dringend stoppen, wollen sie in der Schlussphase der Saison nicht noch in den Abstiegskampf hineingeraten.

„Aktuell haben wir das Problem, dass wir zu viele Fehler machen, die zu Toren führen“, haderte Konrad Fünfstück nach der Partie. Auch am Montagabend waren es wieder zwei Situationen, die exemplarisch für die aktuelle Lage waren. Die erste ereignete sich wenige Minuten nach Wiederanpfiff, als Schiedsrichter Patrick Ittrich nach einem Kontakt von Stipe Vucur an Peniel Mlapa im Strafraum auf Elfmeter für die Gäste entschied. Toptorjäger Simon Terodde nahm die Möglichkeit zur Führung dankend an. Dem 0:2 ebenfalls durch Terodde ging schließlich ein Ballverlust und eine unglückliche Abwehr von Torwart Marius Müller voraus. Allerdings war die Heimniederlage zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon so gut wie besiegelt.

Man dürfe nicht vergessen, dass man bei den vier Niederlagen gegen den Zweiten, Dritten und Vierten der Tabelle verloren habe, so Konrad Fünfstück weiter. Auch sei es nach dem Rückstand gegen die drittbeste Defensive der Liga schwer gewesen, zurück zu kommen. Immerhin schafften es die Roten Teufel vor allem in den Minuten nach dem 0:1 eine kleine Druckphase aufzubauen, in der Kapitän Daniel Halfar um ein Haar der Ausgleich gelungen wäre. Insgesamt geriet der Bochumer Erfolg aber letztlich zu selten in Gefahr.

„Eine Mannschaft, die seit zehn Spielen ungeschlagen ist, spielt auch mit breiter Brust”, sagte der Cheftrainer in Richtung des Gegners und sah dabei eine Parallele zur vergangenen Partie beim 1. FC Nürnberg. Schafften die Franken am letzten Spieltag nahezu aus dem Nichts den Siegtreffer kurz vor Schluss, genügte dem VfL eine durchschnittliche Leistung, um auf dem schwer zu bespielenden Platz im Fritz-Walter-Stadion alle drei Punkte mit nach Hause in den Ruhrpott zu entführen.

Bei der kommenden Aufgabe sollten die Lautrer in Sachen Selbstbewusstsein nun aber keinen Nachteil haben. Denn wie der FCK ging auch die Düsseldorfer Fortuna vier Mal in Serie komplett leer aus und steckt in der Tabelle richtig tief drin im Schlamassel. Die Roten Teufel haben ihrerseits noch einen deutlichen Vorsprung auf die Rheinländer. Ein Polster, das die Lautrer in der wichtigen Partie unbedingt verteidigen möchten. „Wir müssen mit Überzeugung weiterarbeiten und in Düsseldorf so auftreten, dass wir die nötigen Punkte holen“, so Konrad Fünfstück. Das Wichtigste sei, nicht in Panik und Hektik zu verfallen.

Quelle: http://fck.de/de/1-fc-kaiserslautern/aktuell/news/news-details/news/detail/News/nachlese-der-blick-muss-nach-hinten-gehen.html


 

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